Jahrelange Erfahrung im Maschinenbau

MVU (Maschinenbau – Vorrichtungen – Umwelttechnik) wurde 1991 von Jürgen Munzig in Plaidt gegründet. Der aus Dresden stammende Maschinenbau-Meister verfügte über Spezialkenntnisse für den Bau von Strömungsmaschinen sowie von Maschinen zur Produktion und Verpackung von Lebensmitteln und Getränken. Die innovationsfeindlichen Umstände in der damaligen DDR spornten Munzigs Erfindungsreichtum und Kreativität erst recht an. Er fand als Selfmademan für jedes Problem eine Lösung. Dieses Talent prädestinierte ihn zur Gründung einer eigenen Firma. Munzig hatte Ende der 1980er Jahre genug von der Mangelwirtschaft der DDR, wo er die Beschränkung der persönlichen Freiheiten und die Gängelung des Einzelnen durch staatliche Institutionen verabscheute. Im Juli 1989 kam er in den Westen, also unmittelbar vor dem Zusammenbruch des „real existierenden Sozialismus“ im Osten Deutschlands.
Gestützt auf seine Qualifikationen und Erfahrungen und dank der unverzichtbaren Hilfe seiner als Diplom-Ingenieurin qualifizierten Ehefrau machte er sich daran, seinen Traum zu verwirklichen. MVU-Munzig nahm am 1. Oktober 1991 die Geschäftstätigkeit auf.
Derweil wuchs in Kasachstan Alexander Felker auf, gelangte aber mit seiner Familie bereits 1993 nach Deutschland. Schon als Junge von Technik fasziniert, war seine Ausbildung bei Munzig für beide Seiten ein Glücksfall. Alexander Felker hat die Feinwerkmechanik im Betrieb von Jürgen Munzig von der Pike auf erlernt. Er wurde vom Feuer des Firmengründers entflammt und widmete sich den stets neuen Herausforderungen und Varianten einer breiten Produktpalette nicht nur pflichtbewusst, sondern mit Herzblut. Er übernahm bald die Bedienung und Programmierung der hochwertigen Maschinen. Alexander Felker absolvierte 2013 bei der Handwerkskammer Koblenz nebenbei einen Lehrgang zum Maschinenbaumeister. So avancierte er mit der Zeit zum designierten Nachfolger des Pioniers.
Die Firma schrieb von Beginn an Ausbildung groß. Schon in den Jahren seiner Gesellentätigkeit hat Alexander Felker einen Großteil der Ausbildung von Azubis geleistet. Derweil achtete Munzig darauf, dass seine Firma die Fortschritte im Maschinenbau mitvollzog: Regelmäßige Modernisierungen, Anschaffung von CNC-Maschinen, Ersetzung konventioneller Dreh- und Fräsmaschinen durch Bearbeitungszentren.
Nach sorgfältiger Vorbereitung mit Erarbeitung eines neuen Firmenkonzepts, Einholung eines Gutachtens der Handwerkskammer und vorausschauender Finanzplanung übergab Jürgen Munzig am 1. Januar 2015 seinem kongenialen Nachfolger das von ihm aufgebaute Unternehmen. Die langjährigen Geschäftspartner vertrauten dem neuen Chef Alexander Felker und blieben ihrem bewährten Lieferanten treu.
Gestützt auf ein Grundgerüst etablierter Kunden und dank des Hinzutretens neuer Interessenten errichtete MVU-Felker – wie die Firma jetzt heißt – nicht weit vom bisherigen Standort entfernt ein neues Produktionszentrum. Die alte Industriehalle erwies sich als untauglich für die unumgängliche Expansion. Das erworbene Grundstück umfasst 6600 m2, das darauf errichtete Gebäude misst 1800 m2. Mit dem Umzug in eine größere und komfortablere Produktionsstätte ist MVU als hochtechnisierter Maschinenbaubetrieb an der Nahtstelle von Mittelrhein, Pellenz und Maifeld für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet.
MVU-Felker verfolgt den Grundsatz, Kundenwünsche mit größtmöglicher Flexibilität zu realisieren – auch wenn die bestellten Werkstücke außerordentliche Planungsakribie und kreatives Umsetzungsgeschick erfordern. Alexander Felker legt Wert auf sorgfältige Beratung der Kunden und nimmt sich Zeit zur Erläuterung der von ihm gewählten Vorgehensweise. Dank langjähriger Erfahrung und einer breiten Palette von Aufträgen in allen Sektoren des Maschinenbaus ist MVU-Felker imstande, den Kunden hohe Qualität sowie zuverlässige Ausführung und termingerechte Lieferung zu garantieren. Außer Maschinen- und Stahlbau gehören auch Dreh- und Fräsarbeiten zum Repertoire von MVU-Felker.







